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Agrarallianz unterstützt Agrarpolitik 2014/17
10.05.2011 – (lid) – Die Zukunft der Schweizer Landwirtschaft liege in der Markt- und Leistungsorientierung. Die Agrarpolitik 2014 – 2017 trage zum Erreichen dieses Ziels bei. Punktuelle Korrekturen seien dennoch nötig.
Die aus 17 Bauern-, Natur-, Tier- und Konsumentenschutzorganisationen bestehende Agrarallianz begrüsst, dass der Bundesrat die Pauschalzahlungen für Flächen und Nutztiere durch leistungsbezogene Zahlungen ersetzen will. Damit verbessere sich die gesellschaftliche Akzeptanz für die 2,8 Milliarden Franken, die der Bund jährlich in Form von Direktzahlungen ausbezahlt. Die Agrarpolitik (AP) 2014-17 biete ausserdem Gewähr, dass die Landwirtschaft marktkonform und qualitätsorientiert Lebensmittel produziere. Zudem ermögliche sie, flexibel auf Herausforderungen - wie etwa Klimawandel und Energieknappheit – zu reagieren.
Die Agrarallianz kritisiert aber, dass die AP 2014-17 etwa für den Biolandbau zu wenig Anreize vorsehe. Verlangt werden höhere Beiträge auch für die Sömmerung, sofern nur alpeigener Dünger verwendet wird. Sichergestellt werden müsse zudem, dass steile Mähwiesen angemessen entschädigt werden. Zu hoch seien dagegen die vorgesehenen Versorgungsbeiträge. Der Bund solle ausserdem dafür sorgen, dass der heutige Trend zu vermehrtem Kraftfuttereinsatz gestoppt werde.
