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Die Afrikanische Schweinepest rückt vor
19.07.2013 – (lid) – Die gefährliche Afrikanische Schweinepest (ASP) steht an der östlichen EU-Grenze. Die Furcht vor einer Einschleppung wächst.
Mit einem Eindringen der ASP in die EU müsse gerechnet werden, sagt Franz Geiser vom Bundesamt für Veterinärwesen (BVET). "Das gilt auch für die Schweiz, wobei wir hier aufgrund der geographischen Distanz mehr Vorwarnzeit haben", sagt Geiser.
Die Auswirkungen der ASP können dramatisch sein. Allerdings hängen sie stark von den Umständen ab. Bei einem Ausbruch in einem isolierten Kleinbetrieb, wo die Krankheit rasch eliminiert werden kann, hielten sich die Schäden in Grenzen, sagt Franz Geiser. "Kommt es aber in einem Grossbetrieb in einem Gebiet mit hoher Schweinedichte zu einem Ausbruch, können die wirtschaftlichen Schäden bedeutend sein", so Geiser. Entscheidend dabei ist, wie rasch der Ausbruch erkannt, bekämpft und eliminiert werden kann.
Eine Impfung gegen die Seuche existiert im Gegensatz zur klassischen Schweinepest nicht, weshalb das Töten ganzer Schweinebestände die einzige wirkungsvolle Bekämpfungsmassnahme ist.
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