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Kanton Bern setzt sich gegen Schlachttiertransporte ein
22.11.2007 – (lid) - Der Kanton Bern will sich mit einer Standesinitiative beim Bund für ein Verbot von Schlachttiertransporten aus der EU durch die Schweiz einsetzen.
Die Regierung widersetzte sich dem Anliegen des Parlaments am Donnerstag, 22. November nicht. Das Anliegen kam von Marianne Staub (FDP/Thun), Paul Messerli (SVP/Kirchdorf) und Klaus Künzli (FDP/Ittigen). Sie befürchten, dass die Schweiz mit einer Öffnung der Grenzen für internationale Transporte zur Drehscheibe für Schlachttiertransporte der EU werden könnte, schreibt die Nachrichtenagentur SDA.
Die Volkswirtschaftsdirektion hatte sich bereits in ihrer Stellungnahme an den Bund gegen die geplante Aufhebung des geltenden Transitverbots für Tiertransporte auf der Strasse ausgesprochen. Die Schweiz kenne bei solchen Transporten hohe Anforderungen an den Tierschutz.
Unter dem Aspekt des Tierschutzes und der Tiergesundheit müsse unabhängig vom Transportzweck dasselbe Schutzniveau gelten. Es gehe bei der Standesinitiative aber nicht um ein generelles Verbot für die Durchfuhr von lebenden Tieren, betonte die Regierung laut der SDA.
