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PO Lobag: BO Milch ist gefordert
08.03.2010 – (lid) – Der Milchmarkt ist angesichts der misslichen Lage für die Milchbauern von Unsicherheit und vielen offenen Fragen geprägt. Die Strategie eines nachhaltigen Milchmarktes lasse sich regional und national nur sehr schwierig umsetzen, zog die Produzentenorganisation (PO) Lobag an ihrer Delegiertenversammlung vom 5. März in Kirchberg Bilanz.
Weil immer noch mehr Milch produziert werde, als derzeit verkauft werden könne, werde der Milchpreis auf ein für alle Produzenten tiefes, nicht kostendeckendes Niveau gedrückt. Die Branchenorganisation Milch sei hier gefordert, "den gemeinsamen Nenner zum Wohle aller weiter zu fördern", heisst es in einer Medienmitteilung.
Christian von Känel, Präsident der PO Lobag, wurde zusammen mit den restlichen Vorstandsmitgliedern für eine weiter Amtsperiode einstimmig gewählt. Ferner genehmigten die Delegierten Reglementsänderungen, nach denen Produzenten, die neu der PO Lobag beitreten, sich angemessen an den Aufbaukosten vergangener Perioden beteiligen müssen. Ferner wurde eine dreijährige Sperrfrist für Neumitglieder bei der Übertragung von Basismenge verabschiedet.
